Algen- seit jeher ein Mysterium um das sich zahlreiche Aussagen gruppieren. Diese zahlreichen Aussagen finden gerade bei körperbewussten Menschen besonderen Anklang, da die geschmackliche Nuance von Algen sicherlich eine wundervolle Bereicherung zur täglichen Ernährung sind. So lassen sich Algen individuell in den Speiseplan integrieren und präsentieren sich auch äußerst vielseitig in der Verwendung. Jedoch ist das Spektrum von Algen weitaus breitgefächerter und sie sind durchaus auch in der kosmetischen Industrie sehr geschätzt. So finden bereits seit Jahrhunderten rund 70 der über tausend bekannten Algen in der Kosmetik sowie eben auch im Nahrungsmittelbereich Verwendung und erfahren immer stärkere Aufmerksamkeit. Denn bereits heute sind diese zahlreichen Algenarten unter Kennern besonders beliebt und immer mehr Menschen wissen die Vorzüge dieses „Wassergemüses“ zu schätzen.
Dabei kann man als interessierter Verbraucher die zahlreichen Algenarten in grobe Gruppierungen unterteilen, von denen eine die besonders geschätzte Braunalge ist. Diese Braunalge gehört zur Gruppe der blattartigen mehrzelligen Algen, die eine besonders hohe Wertigkeit gegenüber anderen Algen besitzt und aufgrund ihrer unterschiedlichen Formationen, zu denen auch Sorten wie Wakame, Mekabu oder Arame zählen, ist diese Art besonders vielseitig in der Verwendung. So gehört die Braunalge aufgrund ihrer aromatischen Vielfalt zu den besonderen kulinarischen Köstlichkeiten, die gerade in Japan sehr geschätzt sind. Durch das prägnante Aroma und die daraus resultierende Nuancenvielfalt wird gerade die Braunalge zu zahlreichen Speisen verarbeitet.
So findet man die süßlich anmutende Variante in leichten Salaten, während die pikante würzige Art gerne auch als Salzersatz Verwendung findet. Gerade auch im Hinblick auf den hohen Anteil an Spurenelementen und Jod die gerade in der Braunalge enthalten sind, kann man daher sagen, dass dieses Wassergemüse durchaus einen sehr wertvollen Aspekt aufweist. So besitzt es ähnliche Begebenheiten wie beispielsweise Salz, welches wiederum mit seinen beinhalteten Mineralstoffen und den hohen Jodgehalt die Schilddrüse stimuliert sowie auch die Verdauung anregt. Auch kann der Verzehr von hochwertigen Salzen durchaus die Blutgefäße stärken und einen potenziellen Mineralstoffmangel beheben. Da man diese durchaus lobenswerten Eigenschaften auch Braunalgen nachsagt aber hier vor allem die geschmackliche Nuance sehr attraktiv erscheint, findet man diese in zahlreichen Nahrungsmitteln und Gewürzmischungen vor. Sicherlich sind sie daher eine gute Alternative zu herkömmlichen Würzmischungen, die besonders salzhaltig sind und für eine unerwünschte Wassereinlagerung im Körper verantwortlich sind.
Oftmals stellt sich jedoch für den Verbraucher die Frage, wie Algen angebaut werden oder wie diese wunderbare Alternative der Nahrungsbereicherung gewonnen wird. Dazu hat man oft als interessierter Genießer das gedankliche Bild, dass Algen aus den Tiefen des Meeres gewonnen werden. Dies ist in sofern richtig, da Algen in Anbaugebieten wie Japan oder Frankreich in Flachwasserzonen angebaut werden. Allerdings erfolgt dieser Anbau kontrolliert, da das Ernten der Wildbestände das vorhandene Ökosystem massiv schädigen würde, da Algen auch in den Weiten des Meeres eine besonders tragende Rolle spielen. Während der Anbau von Braunalgen für den Nahrungsmittelbereich somit in kontrollierten Gebieten erfolgt, leben die bekannten fünf Arten dieser Algensorte in den unendlichen Weiten des Ozeans. Denn gerade Braunalgen schätzen Süßwasserressourcen und siedeln sich bevorzugt in den gemäßigten Breiten des Ozeans an, tendieren aber wohlweislich zu den kälteren Bereichen.
So findet man nahe der amerikanischen Küste besonders interessant anmutende Algenwälder unter der Wasseroberfläche vor, die schon so manchen Taucher mehr als nur in atemberaubendes Staunen versetzte. Denn sicherlich kann man sich dieses wunderbare Bild durchaus gedanklich vorstellen, dass aufgrund der Formenvielfalt der Braunalge sehr beeindruckend anmutet und sich hier auf eine beachtliche Fläche erstreckt. So kann man an dieser Stelle erläutern, dass dieses flächendeckende Vorkommen von Algen als Kelpwald bezeichnet wird, und das Unterwasserparallel zum oberirdischen Regenwald ist. Somit wird die tragende Rolle der intakten Algenwelt sicherlich sehr deutlich und bekräftigt einerseits die positive Wirkung von Algen, die viele Menschen bereits für sich verzeichnen. Andererseits wird so auch besonders deutlich, weshalb der kontrollierte Anbau eine derartige Bedeutung besitzt. In dieser natürlichen Umgebung findet man sie dann als Biozönosen, die eine Lebensgemeinschaft mit Felsen, Steinen oder Klippen eingegangen sind und somit an diesen festgewachsen sind. Vereinzelt setzen sich Braunalgen auch auf anderen Algen ab oder wuchern auch gänzlich frei in den Randzonen von Niedriggewässern, wo sie eine gewichtige Rolle für das vorhandene biologische Gleichgewicht übernehmen und somit unerlässlich anmuten.
Aus diesem anerkannten Aspekt heraus besitzt der gezielte Anbau natürlich eine lobenswerte Funktion, denn in diesem werden Netze mit vorgezüchteten Braunalgen Keimlingen beimpft und dann nach dem Austrieb in den Flachwasserbuchten zum Wachsen ausgelegt. Dadurch erhalten diese Algen ihren wertvollen Gehalt an Mineralstoffen, der sie so markant auszeichnet und der weltweit besonders geschätzt wird. Nach einer angemessenen Wachstumsperiode wird dann die Braunalge geerntet und getrocknet. Je nach Herstellungs- und Verarbeitungsprozess kommen dann die hauchdünnen Blätter in ganzer oder pulverisierter Form in den jeweiligen Handel oder auch zur potenziellen Weiterverarbeitung. Dabei kann man jedoch sagen, dass sowohl der Anbau als auch die Ernte der Alge strengen Kontrollen und Auflagen unterliegt, die regelmäßig den Gehalt von Jod und potenziellen Rückständen messen.
Sicherlich stellt sich nun dem interessierten Verbraucher die Frage, wie man dieses wundervolle natürliche Geschenk der Natur oder vielmehr des Meeres gezielt nutzen kann. Dazu kann man sagen, dass hier sicherlich keine individuell anmutenden Grenzen gesetzt sind, und man gerade die „Ascophyllum nodosum“ in zahlreiche verschiedene Gerichte leicht integrieren kann. So wird beispielsweise im Anbauland Japan die Braunalge gerne in frittierten Zustand genascht, oder man nutzt die pulverisierte Form um damit Suppen oder Salate zu würzen. Auch kann man die Braunalge durchaus als allgemeinen Geschmacksträger nutzen und damit Fleisch oder Fischgerichte mit einen köstlichen Aroma versehen, dass zudem einen wertvollen Gehalt beherbergt. Aus diesem Grund findet man die Braunalge auch in Sushi und Surimi, da es diesen Speisen den notwendigen Pfiff verleiht. Aufgrund dieser Vielseitigkeit kann man somit sagen, dass die zahlreichen Küchen der Welt gerade Algen als wundervolle Ergänzung betrachten, denn in ihrer vielseitigen Form bringen diese eine wünschenswerte Abwechslung auf den jeweiligen Speiseplan, denn sicherlich jeder schätzen wird. Da die zahlreichen Nahrungsmittel aus Algen zudem noch leicht zu handhaben sind, benötigt man zudem keine spezifischen Kenntnisse, sondern nur eine kleine leidenschaftliche Kochambition, mit der man dann die unterschiedlichsten Gerichte zaubern kann. Jedoch sollte man stets bedenken, dass aufgrund des Jodgehaltes ein Nachsalzen oftmals nicht mehr nötig ist. Mit dieser kleinen Kenntnisnahme kann man sich dann unbehelligt den bereichernden Kochen mit Algen zuwenden.