Die Kalkalge, die auch unter dem klangvollen Namen Lithothamnium Calcareum bekannt ist gehört zur Gruppe der Rotalgen, und wird aufgrund ihres markanten Erscheinungsbildes gerne mit einem Stein oder auch mit ansprechenden Korallen verwechselt. So ist sie durch ihr adrettes Erscheinungsbild eine sehenswerte Begebenheit, die auch zahlreiche Unterwassersportler jährlich begeistert. Aber dazu später mehr, denn aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Gruppe der photosynthetischen Lebensformen, ist die Kalkalge auch aus biologischer Sicht interessant. Denn diese Alge ist mit einem Zellkern versehen und daher in der Lage, Lichtquellen und die daraus resultierenden Energien effektiv zum Aufbau von Baustoffen und energiegeladenen Ressourcen zu nutzen. Dieser Aspekt ist sicherlich aus biologisch- chemischer Sicht durchaus wertvoll, jedoch muss man an dieser Stelle die Besonderheit der Kalkalge als Lebensmittel in den Vordergrund setzen, wobei sie auch hier aus ihrer biologischen Bewandtnis profitiert. Denn gerade in dieser wegweisenden Facette besitzt die „Photorophe“ ein unglaubliches Potenzial, dass vergleichbar mit zahlreichen essentiellen Nahrungssupplementen ist. Dabei greift die Kalkalge einen natürlichen und durchaus bekannten Aspekt auf, der uns Menschen seit Jahrhunderten begleitet: den Kalk und das daraus resultierende chemische Element Calciumcarbonat.
Dieses Calciumcarbonat gilt seit jeher als das wichtigste Mineral in unseren natürlichen Körper und beeinflusst wesentlich die organischen Abläufe. So kommt das Calciumcarbonat in seiner natürlichen Form auch in Kochen und Zähnen vor, wobei es hier einer beständigen Regeneration unterliegt und beispielsweise auch für das Wachstum von Nägeln und Haaren zuständig ist. Da jedoch gerade Calcium auch zu den essentiellen Mineralstoffen gezählt wird, die man zwar dringend benötigt, die aber vom Körper nicht selbst gebildet werden können, muss man stets auf eine ausreichende und remineralisierende Versorgung achten. Hierbei ist zu beachten, dass Calcium das mengenmäßig markanteste Element im Körper eines Menschen ist, und sich hierbei natürlich auch am jeweiligen Körpergewicht und der Bedarfssituation orientiert. So besitzen nachweislich schwangere Frauen, junge Damen oder auch Senioren generell einen erhöhten Bedarf an diesem prägnanten Mengenelement, dass interessanterweise seine hauptsächlichen Reservespeicher zu 99 Prozent in der Knochen- und Zahnstruktur aufweist. Aber auch stressgeplagte Mitmenschen sowie auch Veganer besitzen einen erhöhten Calciumbedarf. Sicherlich erschreckend ist gerade in Hinblick auf eine ausreichende Calciumversorgung auch der Aspekt, dass gerade Kinde und Jugendliche oftmals ein erhebliches Defizit verzeichnen, wobei doch gerade Calcium für das Wachstum eine erhebliche Rolle spielt. Dabei spielt Calcium jedoch eine weitaus reflektierendere Rolle und projektiert seine Beteiligung beispielsweise auch an den organischen Abläufen sowohl in der Hormonausschüttung und der Muskelkontraktion. Anhand dieser kurzen Erläuterung wird sicherlich deutlich, wie unentbehrlich Calcium für den Menschen ist, wobei man natürlich sagen muss, dass der individuelle Bedarf gezielt ermittelt werden sollte.
Sicherlich stellt sich nun die vermeintliche Frage, wie man mit der täglichen Nahrungsaufnahme eine ausreichende Zufuhr an Calcium gewährleisten kann und welche Rolle dabei die Kalkalge spielt. Hierzu kann man dann guten Gewissens sagen, dass dieses Lebensmittel einen natürlichen Gehalt an Kalk besitzt und somit auch ein erhebliches Potenzial an wertvollen Calciumcarbonat aufweist. Da dieses Lebensmittel zudem einen natürlichen Ursprung besitzt, weist es dank der beinhalteten Aminosäurenkonstellation eine hohe Identität mit den körpereigenen Calcium Ressourcen auf und kann daher entgegen manch künstlicher Nahrungsergänzungspräparate wunderbar resorbiert werden und eine hohe biologische Wertigkeit vorweisen. Diese Wertigkeit ist von enormer Bedeutung, da generell viele der zahlreichen Supplements aus allen Bereichen der Nahrungsergänzungen oftmals zwar eine hohe Dosierung nachweisen können, aber eben aufgrund der essentiellen Aminosäurengleichheit nicht vom Köper verwendet werden können.
Dieser Aspekt bezieht sich allerdings auf nahezu jeden Mineralstoff oder jedes Spurenelement, dass der Körper essentiell benötigt aber eben nicht bilden kann. So muss man gerade in Hinblick auf eine ausreichende Versorgung mit Calciumpräparaten noch wissen, dass oftmals die wissenschaftlich empfohlene Menge von 1000mg nur dann erreicht wird, wenn gleichzeitig eine konstante Einnahme von Vitamin D erfolgt. Daher ist es sicherlich nachvollziehbar, warum immer mehr Menschen versuchen, eine ausreichende Calciumversorgung mit natürlichen Elementen zu bewerkstelligen und daher vermehrt auch auf die tägliche Nahrungseinnahme achten.
Eines dieser natürlichen Lebensmittel, dass daher vermehrt auf den Speiseplan der körperbewussten Menschen steht ist die Kalkalge. Diese erhält man zumeist in pulverisierter Form, was denn erheblichen Vorteil der leichten Integration in Suppen, Gewürzmischungen oder auch Salaten besitzt. Um jedoch eine gezielte Aufnahme zu erreichen, kann man dieses Lebensmittel allerdings auch vermehrt in Drageeform erwerben. Da dieses Nahrungsmittel beständig an Beliebtheit zunimmt, möchte man sicherlich als interessierter Verbraucher an dieser Stelle eine kleine Biographie der Kalkalge vernehmen, die zudem aufgrund des biologisch geschichtlichen Aspekt sehr interessant anmutet und die vielseitige Bedeutung der Alge zum Ausdruck bringt.
Denn dieses Wassergemüse besitzt nicht nur einen erheblichen Ernährungsaspekt, sondern übernimmt gerade in ihren natürlichen Ressourcen eine tragende Verantwortungsrolle. So kommt die Kalkalge in zahlreichen Meeren der Welt vor, wobei sie hier freischwimmend agiert und bevorzugt gemäßigte Gewässer ihr Territorium nennt. Hierbei übernimmt diese Alge eine bedeutende Rolle des natürlichen Gleichgewichts und zählt somit als ein Primärproduzent, der mit seiner biologischen Wertigkeit für eine Balance sorgt. Diese Balance sorgt dann dafür, dass ein generelles Leben in der Unterwasserwelt möglich ist. Zudem ernähren sich gerade an der Kalkalge auch zahlreiche Kleinstlebewesen wie Korallen, Schnecken oder Krebstiere, die für ihre natürliche Existenz und zur Versorgung der Skelette und Schalen ebenso Calcium benötigen wie auch wir Menschen. Daher kann man sicherlich anmerken, dass die Kalkalge ein durchaus wichtiger Produzent von biologischen Calciumcarbonat ist und für manches Unterwasserlebewesen essentiell zum Leben benötigt wird.
Jedoch muss man sagen, dass gerade diese lebenswichtige Quelle gerade in der Unterwasserwelt vermehrt unter den Auswirkungen des Treibhauseffekts zu leiden hat, und gerade die globale Übersäuerung der Meere gravierend das Fortbestehen der natürlichen Ressourcen gefährdet. Denn während man als menschlicher Nutzer von speziell angebauten Kalkalgen profitiert und hier nicht in die natürlichen Vorkommen eingreifen muss, bleibt den Meeresbewohnern keine andere Wahl als auf die herkömmlichen Vorräte der Kalkalge zurückzugreifen. Die Folgen eines solchen Mangels kann man leider bereits heute nachvollziehen, und sicherlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die natürlichen Reserven an verwertbaren Kalkalgen für die zahlreichen kleinen Meeresbewohner erloschen sind und sichtbare Formen der Kalkalgen eine wundervolle Erinnerung an ein natürliches Lebensmineral sind. Denn die Geschichte der Kalkalge ist bereits Jahrmillionen alt, und wird besonders an den zahlreichen weißen Klippen bekannt, die man beispielweise in Dover oder Rügen sieht.