Maca (Lepidium meyenii)
Wohl kaum wird sich ein europäischer Reisender dorthin verirren, wo die zur Kreuzblütengewächse zählende Maca Pflanze ursprünglich wächst. Denn die klimatischen Verhältnisse und die dünne sauerstoffarme Luft die in der Heimat der Maca vorherrschen, machen es für viele Interessierte nahezu unmöglich sie dort in natürliches Territorium zu begutachten. So kann man sich nur bildlich vorstellen, wie die Maca Pflanze in rund 4000 bis 5000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel in den peruanischen Anden wächst, gedeiht und sich zu dem geschätzten Nahrungsmittel entwickelt, dem wir gerne auch in unseren Gefilden Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen. Denn nur in diesem begrenzten Gebiet der Anden findet man das einmalige Knollengewächs, dass hier allerdings nicht nur als Lebensmittel gezählt wird, sondern gerade für die dort lebenden Nachfahren der Inkas auch eine lebenswichtige Einnahmequelle ist. So wird in dieser landschaftlich einmaligen Region auf kargen Boden das Mischgewächs aus Gemüse und Knolle angebaut. Denn interessanterweise kann man die Maca Pflanze aufteilen in den oberirdisch sichtbaren Teil der als Gemüse verzehrt wird und den unterirdischen Part, der besondere Aufmerksamkeit durch seine essentiellen und bereichernden Inhaltsstoffe erfährt.
Denn gerade diese Knolle oder auch Wurzel der Maca Pflanze besticht durch ihren hohen Gehalt an Proteinen und Vitaminen sowie auch den essentiell notwendigen Mineralien. Aufgrund dieses gelungenen Zusammenspiels mutiert die Maca Pflanze dazu, ein besonders gehaltvolles und durchaus wertvolles Nahrungsmittel zu sein. So enthält die Pflanze, die eine Artenverwandtschaft mit dem Sellerie, dem Rettich und der Gelbrübe aufweist, einen sehr hohen Gehalt an Calcium, Zink, Jod und Eisen. Zudem findet man hier auch Phosphor und Kohlenhydrate vor, sowie auch einen Auszug aus allen wichtigen Vitaminen und Mineralien. Angesichts dieses fördernden Cocktails aus wichtigen Inhaltsstoffen kann man sich beinahe vorstellen, dass dieses gesundheitsfördernde Lebensmittel auch in Sportlerkreisen eine entsprechende Beachtung findet. Diese Aufmerksamkeit beruht allerdings auch darauf, dass man der Maca – Wurzel bisweilen eine Wirkungsgleichheit mit dem leistungsfördernden Anabolika zusagt, und angeblich soll die Maca zudem die psychische Belastbarkeit stärken. Man kann angesichts dieses Vergleichs nur sagen, dass dieser nicht bewiesen, aber durchaus aufgrund der realen Inhaltssubstanzen naheliegend ist.
Diese Begebenheit ständig mit etwas verglichen zu werden, scheint ein Privileg zu sein, dass die auch unter dem Namen Lepidium peruvianum chacón bekannte Maca Pflanze für sich beansprucht. Denn neben dem umgangssprachlichen Vergleich mit Anabolika wird Maca auch gerne als das Viagra der Natur bezeichnet. Diese Titulierung kommt vermutlich daher, da nach uraltem Inka Glauben, die Maca aphrodisierend wirkt und ein Mittel gegen Schwäche und Lustlosigkeit ist. So kommt es auch vor, dass noch heute in manchen Regionen nur verheiratete Männer und Frauen die Maca Pflanze verzehren dürfen, wobei gerade die Frauen der Inkas auch gerne zu dieser Wurzel greifen, da sie revitalisierend wirkt und ein effektiver Wirkstoff bei Menstruationsproblemen sein soll. Dieser alte Glaube der Inkas wird sicherlich so manchen ein Schmunzeln entlocken, wenn man sich gerade die zahlreichen Chroniken und überlieferten Zeichnungen aus dieser Zeit einmal näher betrachtet. Denn diese zeigen stets einen Prall gefüllten Korb mit Maca, und oftmals findet man hier im Hintergrund zahlreiche Kinderscharren die spielen und toben. Jedoch ist daher auch unumstritten, dass die Maca Pflanze einen sehr hohen Stellenwert bei den Inkas besaß und auch heute noch besitzt.
Aber genau diese ehrliche Anerkennung der Maca wird ihr berechtigterweise auch in unseren Gefilden immer mehr zu Teil. Denn in ihrer Eigenschaft als vitales Lebensmittel stellt sie eine willkommene Bereicherung dar, die man gerne aufgrund der inhaltlichen Mineralstoffe und Vitamine nutzt. Denn wie bereits erwähnt ist das 2000 Jahre alte und bekannte Andengewächs reich an Mineralien , Proteinen und Vitaminen. Da jedoch der bisweilen herbe Geschmack nicht jedermanns Sache ist, sind gerade die bei www.vital-ernaehren.com angebotenen Kapseln eine wunderbare Offensive. Denn bei diesen Kapseln findet man die wertvollen Auszüge in ihrer bestechend reinen Form vor, ohne das man sich mit dem geschmacklichen Aroma auseinandersetzen muss, dass bisweilen eine individuelle Begebenheit ist. Zudem greifen diese Kapseln die altbewährte Tradition der Inkas auf, denn auch hier wurde seit jeher die Wurzel bevorzugt durch Reiben und das damit verbundene Trocknen sowie das anschließende Pulverisieren haltbar gemacht.
Gerade weil man jedoch die Maca Pflanze bei qualitativ hochwertigen Anbietern nur in getrockneter Form erhält, stellt sich nun natürlich die Frage, wie man sich diese Pflanze bildlich vorstellen muss. Eigentlich ist diese Vorstellung relativ einfach, denn von ihrem äußeren Erscheinungsbild ähnelt die Maca am ehesten einer kleinen Sellerieknolle oder einen kugelrunden Rettich. Dabei gibt es diese Knolle in verschiedenen Farbvarianten, und der als Gemüse angesehene obere Pflanzenteil ist zumeist in erfrischenden Grün gehalten. Man kann jedoch noch anmerken, dass man nur jeden interessierten Verbraucher nahe legen kann, stets die getrocknete Variante vorzuziehen. Denn hinsichtlich des langen Transportweges ist eine frische Form nicht zu empfehlen, wohin gegen die Kapseln und Co. oftmals bereits im Herkunftsland unter strenger Aufsicht und Qualitätskontrolle verarbeitet werden.
