
Die Ohrkerze welche umgangssprachlich auch gerne
Hopi- Kerze genannt wird, erfreut sich gegenwärtig immer größerer Beliebtheit und ist es daher mehr als wert, dass man ihr einmal eine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Denn wie bei so manch anderer Begebenheit in der alternativen Lebensheilkunde ranken sich auch um die Ohrkerze einige Mythen und Unsicherheiten, die jedoch angesichts der langen Tradition der Hopi- Kerze mehr als unangemessen erscheint. So wird das Alter und damit die verbundene Verwendung der Kerze auf die rund 900 Jahre geschätzt, wobei dieses Naturprodukt erstmalig im Jahre 1990 auf dem deutschen Markt in Erscheinung trat. Dabei ist bis heute die Geschichte der Ohrkerze leider noch nicht vollständig geklärt, denn während so manch einer die Herkunft auf das indianische Volk in Nord- oder auch Südamerika zurückführt, weisen manche Begebenheiten eindeutig darauf hin, dass die Ohrkerze eigentlich dem asiatischen Raum entstand und dort bereits von Urvölker gerne zur Reinigung oder auch bei Ohrenerkrankungen verwendet wurden.
Während daher die Geschichte der Ohrenkerze mit einem großen Fragzeichen behaftet ist, kann man jedoch sagen, dass sich das Aussehen der Kerze nie wesentlich verändert hat. So ist sie seit jeher eine rund 20 bis 30 Zentimeter lange Kerze, die einen Durchmesser aufweisen kann, der zwischen 5 bis 12 Millimeter beträgt.
So manch eine Kerze besitzt dabei noch einen trichterförmigen Aufsatz, damit eventuelle Wachstropfen nicht auf oder in das Ohr des Nutzers tröpfeln können. Bisweilen kann man dies auch als Qualitätsmerkmal festigen, denn oftmals kann das Tropfen einer Ohrkerze darauf hinweisen, dass schädliche Stoffe wie Rohöl oder Paraffin verarbeitet wurden. Ohrenkerzen hingegen die einen hohen Qualitätsstandart erfüllen zeichnen sich wie die hier erhältlichen Produkte dadurch aus, dass sie weder Paraffin, Rohölprodukte, künstliche Aromen oder gar Metalle beinhalten und dadurch einen Kunststofffilter überflüssig erscheinen lassen. Dieser Verzicht auf einen Kunststofffilter kommt übrigens daher, dass die hier erhältlichen Ohrenkerzen seit dem Jahre 1995 die ersten tropffreien Hopi- Kerzen sind und sie nur soviel reinstes Bienenwachs enthalten, wie zum Abbrennen wirklich benötigt wird. Dies besitzt zum einen natürlich den Vorteil der Tropffreiheit, führt andererseits aber auch dazu, dass man hier ein Produkt vorfindet welches nahezu rückstandslose angewendet werden kann. Dies ist umso wichtiger, wenn man einmal in Betracht zieht, dass Ohrenkerzen beispielsweise in der Schweiz eine zeitlang aufgrund zahlreicher Rückstände von Ohrenärzten abgelehnt oder gar verboten wurden.
Natürlich ist auch heutzutage vielerorts in der klassischen oder konventionellen Medizin noch umstritten, in wie weit Ohrenkerzen einen positiven Effekt auf Ohrenerkrankungen, Hals- Nasen- Ohren Beschwerden oder auch auf Migräne oder Kopfscherzen ausüben. Statistische Fakten dazu kann man natürlich nicht vorweisen und man darf auch nie die Naturheilkunde mit der Schulmedizin vergleichen. Denn während das eine Heilen soll, kann das andere lindern, unterstützen oder auch vorbeugen. Jedoch kann man sagen, dass viele Menschen darauf vertrauen und den wohltuenden Aspekt der Ohrenkerzen bei beeinträchtigenden Erscheinungen zu schätzen wissen. Unumstritten ist dabei, dass die Anwendung von einer Ohrenkerzen zu einer wohltuenden Entspannung ebenso führen kann wie auch zu einer vollkommenen anderen Art der Gehörgangsreinigung. Denn auch dazu wird gerne eine Ohrenkerze genutzt.
Allerdings bleibt nach wie vor wie bei allen Naturheilmitteln der wohltuende Aspekt der vorrangige, der dadurch noch unterstützt wird, dass man hier zahlreiche Ohrenkerzen mit natürlichen Aromen vorfindet. Diese nutzen dann das Aroma der natürlichen Beigabe gekonnt und können sich wohltuend auf den Benutzer auswirken.
So sorgen Kräuterzusätze wie die Schwedenkräuter dafür, dass sich eine wünschenswerte Vitalisierung einstellen kann. Auch Weihrauch ist eine Komponente die gerne dann gewählt wird, wenn sie Körper und Geist beleben soll. Knoblauch hingegen sagt man nach, dass dieser die Energie zirkulieren kann, während Zimaya eine Entspannung fördern kann und gerne vor der Nachtruhe Verwendung findet. Honig als natürliche Beigabe hingegen ist für all diejenigen optimal die unter einer Unverträglichkeit gegenüber Kräutern leiden, während Yin-Yang mit seinen milden Rosenaroma auf eine sanfte Verwöhnung Wert legt. All diese Kombinationen aus Ohrenkerze und Aromen greifen dabei eigentlich einen Aspekt auf, der uns Menschen seit jeher bekannt ist. So versetzen uns Düfte einerseits in ein entspannendes Wohlbefinden, können aber aufgrund ihrer naturellen Eigenschaften auch eine entsprechende Auswirkung auf den Körper haben wie sie uns seit Jahrhunderten in den Naturheilkunde ebenso präsentieren wie auch als Gewürz in der Küche.
Damit man jedoch diese wohltuende Förderung der Ohrenkerzen uneingeschränkt genießen kann, ist es wichtig das man zum einen weiß wie man die Ohrkerze richtig anwendet. Zum anderen muss man wissen, dass nur Produkte die den Richtlinien des Medizinproduktegesetz (MPG) unterliegen eine entsprechende Wirkung besitzen können. Denn gerade bei Ohrenkerzen sagt eine CE Zertifizierung nichts über die inhaltlichen Stoffe und deren Qualität aus. Vielmehr besagt sie dem Verbraucher nur, dass das Produkt gleichbleibend hergestellt wurde, aber nicht ob es gefahrlos angewendet werden kann. Daher sollte man als Nutzer lieber auf geprüfte und etablierte Produkte wie die hier erhältlichen zurückgreifen, zumal man hier auch eine verständliche Anleitung zur Anwendung bekommt.
Dabei sieht die grundlegende Anwendung der Ohrenkerzen im Regelfall so aus, dass der Benutzer eine Seitenlage einnimmt um eine senkrechte Stellung der Kerze im Ohr zu sichern. Dann wird diese Ohrkerze angezündet und brennt zumeist innerhalb von rund 15 Minuten ab. Durch dieses Abbrennen entwickelt sich eine angenehme Wärme, die nachweislich die Durchblutung des Ohres fördert und damit positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden auslösen kann. Im Idealfall sollte eine solche Anwendung zur eigenen Sicherheit unter Hilfestellung durch eine zweite Person erfolgen, zumal dann der Benutzer auch nach der Anwendung eine Zeit ruhen und entspannen kann.